300 Jahre Gluck 1714-2014

In dem Gesprächskonzert wurde anlässlich des Jubiläumsjahres die Gluck-Gesamtausgabe vorgestellt. Ziel des langfristig mit Mitteln des Akademienprogramms geförderten Projekts ist es, Glucks Gesamtwerk in einer historisch-kritischen Edition für Wissenschaft und musikalische Praxis vorzulegen. Es wurden Ausschnitte aus Glucks frühen Opern präsentiert, die seit ihrer Uraufführung in den 1740er und frühen 1750er Jahren in Oberitalien, Dresden und Prag nicht mehr auf die Bühne gelangt und heute in der Öffentlichkeit weitgehend in Vergessenheit geraten sind.

Dank der Edition der Partituren im Rahmen der GluckGesamtausgabe werden sie erstmals wieder zu hören sein. Angefangen von Glucks erster Opera seria ›Artaserse‹, 1741 für Mailand komponiert, werden auch Arien aus seinen Opern ›Il Tigrane‹, ›Poro‹, ›Ippolito‹, ›Le nozze d’Ercole e d’Ebe‹ und ›Issipile‹ sowie Instrumentalmusik dargeboten. Mit der Auswahl der Stücke sollen nicht nur unterschiedliche Quellensituationen, sondern auch editorische Herausforderungen skizziert werden.

Die Moderation des Abends übernahm Prof. Dr. Klaus Pietschmann, Vorsitzender des Herausgeber-Gremiums der Gluck-Gesamtausgabe und Leiter der Abteilung Musikwissenschaft am Institut für Kunstgeschichte und Musikwissenschaft der JohannesGutenberg-Universität Mainz.

Yuliya Shein, Sopran
Sabine Dreier, Flöte 
Urszula Britton, Violine 
Jürgen Windfelder, Violine 
Silke Volk, Viola 
Daniela Wartenberg, Violoncello
Johannes Vogt, Laute 
Irene Hegel, Cembalo

Programm